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EIGENE KONZEPTE & PROJEKTE

Auf dieser Seite möchte ich einerseits meine eigenen Projekte präsentieren, aber dem Zuschauer auch einen Einblick in die Hintergründe dieser Konzepte geben. Was waren meine Beweggründe, was wollte ich in diesem Video visualisieren und was ist die Message dieses Projektes. Ganz unter dem Motto "meiner Kunst mehr Tiefe geben".
Grundsätzlich haben alle meine Choreographien einen Beweggrund, den ich durch das Tanzen verarbeiten möchte oder beziehungsweise eine dahinterliegende Aussage, welche ich durch das Unterrichten dieser Choreographie weitergeben möchte. Meist aber haben wir im Alltag nicht die Zeit, diese Tiefe unserer Kunstwerke mitzuteilen. Deshalb möchte ich mit dieser Seite einigen meiner Stücke mehr Aufmerksamkeit und Gewicht schenken. Ich möchte dem Zuschauer die Türen zu meiner Welt öffnen und ihn einladen, mehr über meine ausgewählten Stücke zu erfahren.

SAY MY NAME

2019

When dreams come true...

Bei diesem Projekt war meine Devise "Dream Big". Manchmal sind die Hindernisse und Herausforderungen nur in unserem Kopf. Einmal mehr hat mir dieses Projekt gezeigt, dass ich an meinen Träumen festhalten soll. Drei Herzenswünsche haben sich in diesem Projekt vereint. 

1. Ein Konzept mit meinem Soul Split Isaihas Vinales zu kreieren und umzusetzen.

2. In der Traumlocation "The Vintage Garage" in Liestal

3. Mit dem fantastischen Kameramann Andrew Veruz Resurrecction!!!

Manchmal ist man nur eine Entscheidung oder etwas Mut von seinen Träumen entfernt, und mit diesem Video möchte ich euch motivieren an euch zu glauben und eure Träume wahr werden zu lassen. Es ist möglich, du musst es nur wollen...

Die ganze Unterstützung, welche durch dieses Projekt auf mich zugekommen ist, hat mich sprachlos gemacht. Der wohl grösste Dank geht an mein "Safe Place" Jasmin Weder-Wessels und das NDC Basel! Ich kann es nicht in Worte fassen wie viel Liebe ich für diese Person und diesen Ort empfinde...

I AM HUMAN

2019

Dieses Projekt entstand aus einer ziemlich intensiven Zeit, in der ich sehr streng zu mir selbst war und viele Fragen mich quälten.

Wieso bin ich hier? - Why am I here?


Was ist meine Aufgabe hier in dieser Welt? Was ist mein Sinn des Lebens? Ich dacht immer ich habe ihn bereits gefunden. Für andere ein Lichtblick sein, Liebe in die Welt tragen, Menschen zu entwickeln und zu supporten, gemeinsam wachsen, füreinander da sein, positive Energie sein und andere damit inspirieren, motivieren. Die Welt um mich herum für andere zu einem besseren Ort, einem "safe place", zu machen.

Aber dann brach auf einmal diese Leere über mich hinein… Ich fühlte mich antriebslos und ohne Motivation. Ich habe doch so viele Ideen und Träume, wieso habe ich nicht die Kraft sie umzusetzen?

Liebe ich was ich mache? - Do I love what I do?

Erfüllt es mich? Verschwende ich eventuell zu viel Zeit mit Dingen, die mich nicht erfüllen und mir die Energie rauben für die Dinge, welche mich erfüllen würden? – Sieht ganz danach aus…

Aber

Was will ich denn überhaupt? - What do I want?


und wie schaffe ich den Spagat zwischen Verpflichtungen und Sachen die mein Herz begehren?

Wer bin ich überhaupt? - Who am I?

Was sind meine Grundsätze? Was macht mich aus? Wer will ich sein…?

I AM HUMAN, NOTHING MORE THAN HUMAN

Und dann habe ich realisiert, dass ich zu streng zu mir bin. Ich bin nur ein Mensch. Ich muss nicht heute alles definieren, sondern genau das machen, was mich momentan glücklich macht und mich mit positiver Energie erfüllt. Ich will mich von diesen negativen, selbst eingebildeten Gedanken und dem fiktiven Druck, welchen ich mir selbst mache, befreien. Denn schliesslich bin ich nur ein Mensch… Nichts mehr als ein Mensch, der nur sich selbst gerecht werden muss…

Erklärung zum Konzept:

Die vier Tänzer am Anfang sollen meine Gedanken visualisieren, welche mich in dieser dunkeln Zeit gequält haben. Why am I here? Do I love what I do? What do I want? Who am I? Der Schnitt vom Intro zur Choreographie soll den Übergang in meine Gedanken/meinen Kopf darstellen. Im ersten Teil der Choreographie wird widerspiegelt, wie ich mich von der Gesellschaft in eine Ecke gedrängt fühle. Der ganze Druck, welcher durch die Gesellschaft auf meinen Schultern lastet. Wie wir (ich und meine Gedanken) uns von diesem fiktiven Druck steuern lassen und einfach funktionieren. Im zweiten Teil wird dann mein Widerstand visualisiert. Ich will mich von diesen negativen, selbst eingebildeten Gedanken und dem fiktiven Druck, welcher ich mir selbst mache, befreien. 

Concept & Choreo: Jeannine Bruderer
Videography: Nicolas Döbelin
Tänzer: Olivia Fierz, Robyn Deck, Arvin Pineda, Suite Ponsana
Song: Human by Sevdaliza
Location: Llos Verein, alte Zollhalle, Bahnhof St. Johann

SIN TI

2018

Mit diesem Stück wollte ich mich einerseits choreographisch und tänzerisch herausfordern, aber auch einen lokalen Star supporten. 

Grundsätzlich bin ich es mir gewohnt Shows in grossen Gruppen für Hip Hop Wettkämpfe zu kreieren und selbst zu tanzen. Nun wollte ich über mich hinaus wachsen und mich an ein Partnering auf Latin Musik wagen. 

Eines meiner Grundsätze ist, dass man sich in seiner Komfortzone nicht weiterentwickeln kann, sondern ab und an einen Schritt über seine Grenzen der gewohnten Umgebung wagen muss, um neues zu kreieren. 

Ein weiteres Statement, welches ich mit diesem Projekt setzen wollte, ist die Tatsache, dass unser kleines Land eine Vielzahl von talentierten Sängern und Musikern hat, welche es wert sind, in unsere Kunst integriert zu werden und es verdient haben durch eine andere Kunst eine neue Visualisierung Ihres Songs gewidmet zu bekommen. 

Erklärung zum Konzept:

Am Anfang des Videos erinnert sich der Tänzer an die schöne Zeit mit seiner Exfreundin zurück. Dies soll im ersten Moment aber nicht klar sein, sondern erst durch den Rewind zum Schluss der Choreo klar werden. Dort wird nochmals die Anfangsszene aufgenommen. Dieses Mal ist die Tänzerin nun aber nicht mehr da wenn er hoch schaut. Da wird dann klar, dass dies alles nur ein Zurückerinnern an diese Zeit darstellen soll.

Choreo & Konzept: Jeannine Bruderer

Song: Sin Ti by Loco Escrito

Location: Atlantis Basel

Camera: Netzwerkfilms Gmbh

Editing: Nicolas Döbelin

Tänzer: Nicolas Döbelin, Ronyn Deck, Suti Ponsana

Make-up: Robyn Deck